Meihgen & Marachen

Sensen &  Arbeiten

Mit der Sense zu mähen, ist mehr als nur Gras schneiden – es ist eine Kunst, die Natur zu verstehen. Während Maschinen alles kurz und klein schlagen, arbeitet die Sense präzise: Sie schont Insekten, lässt Blumen stehen und fördert die Artenvielfalt.

Sensenkurse

Nach einem erfolgreichen Einsatz erstmal Pause
Foto: NABU/Wilke

Der NABU-Stralsund verfügt über einen Grundbestand an Seißenböm [Sensenbäume] Seisen [Sensen] und dazugehöriger Ausrüstung in verschiedenen Größen. Diese hochwertigen Werkzeuge werden ausschließlich an Mitglieder und Interessierte verliehen, die zuvor an einem Sensenkurs teilgenommen haben und mit dem sicheren und effektiven Umgang vertraut sind.

Um stetig neue Mitglieder und Engagierte zu qualifizieren, bieten wir zusammen mit dem NABU Rügen immer wieder Kurse an. Nur so gelingt langfristig eine tragfähige Struktur für die naturschutzfachliche Biotoppflege vor Ort.



2026

26. & 27. September [NABU Rügen]

Unser Sensenlehrer zeigt Euch, wie mit traditionellem Handwerk artenreiche Flächen gepflegt weerden können – schonend für Insekten, kräftig für die Artenvielfalt. Ihr lernt Dengeln, Mähen und die Kunst, eine Wiese nicht zu bearbeiten, sondern zu verstehen.
Für alle, die mitmachen wollen – ob Anfänger:in oder Fortgeschrittene. Noch sind Plätze frei. Meldet Euch jetzt und erlebt, wie Naturschutz mit Muskelkraft und Leidenschaft funktioniert.

2025

28. & 29. Juni [NABU Stralsund]

Unter Anleitung eines erfahrenen Sensenlehrers lernten Teilnehmende aller Altersgruppen, wie man mit der Sense nicht nur Gras mäht, sondern Lebensräume für Insekten, Blumen und seltene Pflanzen erhält.

Vom Dengeln bis zum schonenden Mähen – beides brauchen wir, um artenreiche Wiesen naturschonend zu pflegen.
Im Anschluss an den ersten Tag gab es einen gemeinsamen Arbeitseinsatz: Die frisch erlernten Fähigkeiten wurden direkt auf einer artenreichen Fläche in Tilzow angewendet. 
Der Kurs zeigt, wie traditionelles Handwerk und Artenschutz Hand in Hand gehen. Ein besonderer Dank gilt der Ehrenamtsstiftung MV, die diese Initiative ermöglicht hat – denn ohne ihre Unterstützung wäre der Kurs nicht so erfolgreich verlaufen.