Willkommen beim NABU Stralsund

Für mehr Natur in der Stadt

Der NABU Stralsund hat sich vielfältige Ziele gesetzt. Wir möchten mit darauf achten, dass Grünflächen und Bäume auch in der Innenstadt und Innenstadtnah erhalten bleiben,  - zum Wohle des Stadtklimas und damit der BürgerInnen.  

Wir möchten, dass mehr Grünflächen bunt blühen - das sieht nicht nur schön aus, sondern dient auch vielen Insekten als Nahrung. Wir gehen in Schulen, um Kindern und Jugendlichen Natur nahe zu bringen.

Stöbern Sie auf unseren Seiten und wenn Sie Lust bekommen haben mitzumachen, melden Sie sich bei uns!

 

Wir haben zwar eine offizielle Büroadresse in der Umwelbibliothek, Tribseer Straße 28, aber leider haben wir nicht die Kapazitäten das Büro personell zu besetzen. Am besten Sie nehmen telefonisch oder per e-mail mit uns Kontakt auf.

 

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Endlich! Seit Ende Mai gibt es  NAJU-Gruppe in Stralsund! Meldet euch schnell an, bevor die Gruppe voll ist. Hier geht es zu mehr Informationen.

 

 

Der Umgang mit Bäumen in der Stadt Stralsund

Die Baumschutzsatzung in Stralsund wurde leider auf Grund eines Antrages der CDU abgeschafft. Der NABU Stralsund e.V. rief zweimal zu einer Demonstration vor den entscheidenden Bürgerschaftssitzungen auf.

 

Die Baumschutzsatzung regelt im Stadtgebiet den Umgang mit Bäumen und Gehölzen.  

Durch eine Abschaffung ist es nun leichter Bäume zu fällen, Gehölze zu entfernen und auf eine Ausgleichspflanzung zu verzichten.

 

Wir brauchen aber  mehr Bäume und mehr Grün in der Stadt. Bäume sind wichtig als Lärmschutz und für die Verbesserung der Luft in der Stadt. Sie sind wichtig für die Artenvielfalt und für den Klimaschutz.

 

 

Andere Städte und Gemeinden verschärfen gerade ihre Baumschutzsatzungen und Stralsund will seine abschaffen. Das ist ein Weg in die falsche Richtung.

 

Stralsund pflanzt als Ausgleich für Fällungen in der Stadt Bäume auf der Halbinsel Ummanz auf Rügen. Dies ist in mehrfacher Hinsicht fragwürdig:

 

- Die Flächen sind ursprünglich wertvolles Grünland. Diese Flächen als Aufforstungsflächen zu genehmigen, ist leider entgegen den massiven Einsprüchen der Naturschutzverbände, durch die UNB erfolgt.

- Die Flächen liegen hinter dem Deich. Eine Ausdeichung steht immer noch im Raum. Das würde bedeuten, dass die Stadt Stralsund der Forstbehörde einen Ausgleich für den Verlust der dort gepflanzten Bäume zahlen müsste.

- Ein Deich muss laut Landeswassergesetz nur dann unterhalten werden, wenn dahinter eine zusammenhängende Bebauung liegt. Das ist hier nicht der Fall. D.h. es wird ein nicht notwendiger Deich für viel Geld unterhalten.

- Der Boden ist dort zu feucht für Baumpflanzungen. D.h. es muss Wasser geschöpft werden. Das Abpumpen bezahlt die Stadt Stralsund, bzw. letztendlich die SteuerzahlerInnen.

- Das Nachpflanzen auf Ummanz bringt nichts für das Stadtklima in Stralsund.

 

 

Sanierung des Frankenteiches

Der Frankenteich soll genau so "verschönt" werden wie der Knieperteich. Dazu soll der Teich eventuell ausgebaggert werden, vor allem aber der Uferbereich mit "klarer Kante" versehen werden um Sichtachsen zu schaffen. Auch wenn Denkmalschutz seine Berechtigung hat, die Zeiten ändern sich. Und wir halten den Schilf- und Grüngürtel um den Teich aus naturschutzfachlicher und stadtökologischer Sicht für erhaltenswert. Wir suchen daher:

 

Naturfreunde aus Stralsund und Umgebung 

- mit Artenkenntnissen im Bereich Flora und Fauna

- und mit etwas Zeit, 

die die Ufer des Frankenteiches näher unter die Lupe nehmen können. Was wächst und blüht um und im Frankenteich? Welche Käfer, Heuschrecken, Schmetterlinge, etc. kommen dort vor?

 

 

Diese Arten müssen erfasst werden, damit sie dort auch weiterhin eine Überlebenschance haben und nicht bloß kurz geschorene Rasenflächen und mit Palisaden eingefasste Ufersäume übrig bleiben.  Wir wollen eine lebendige Stadt!

 

Nachhaltiges Wandern in Nordvorpommern und auf Rügen

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Das Umweltbüro Nord e.V. hat eine Wanderbroschüre heraus gegeben (Fahrrad und zu Fuß), die Touren im Hinterland von Nordvorpommern (2 auf Rügen) vorstellt.

Die Besonderheit dabei: die Fahrpläne für den öffentlichen Nahverkehr zu den Ausgangspunkten sind bereits enthalten. Alle Touren sind ohne Auto möglich!

Und: es gibt immer eine Einkehrmöglichkeit.

 

Hier kann man sich die Broschüre in komprimierter Form herunterladen. Sie liegt aber auch in der Umweltbibliothek, Tribseer Straße 28, zur kostenlosen Mitnahme aus.


Die Feldlerche - Vogel des Jahres 2019 (Bild von Manfred Delpho)
Die Feldlerche - Vogel des Jahres 2019 (Bild von Manfred Delpho)